Wir wollen Bendorf gestalten – für die Zukunft.
Das ISEK (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) ist unser Fahrplan für die Zukunft der Bendorfer Innenstadt. Es bündelt Bedarfe aus Politik, Verwaltung und Bürgerschaft – mit dem Ziel, unsere Stadt lebendig, klimaresilient und zukunftsfähig aufzustellen.
Es beinhaltet konkrete städtebauliche und gesellschaftliche Ziele, einen detaillierten Maßnahmenkatalog für das innerstädtische Fördergebiet sowie eine sich aus den Maßnahmen ergebende Kosten- und Finanzierungsübersicht.
Die Gesamtförderzeit erstreckt sich auf bis zu 15 Jahren, es ist also eine langfristige Investition in Bendorfs Zukunft.

Ganzheitlich denken – Schritt für Schritt umsetzen.
Das ISEK wurde im Rahmen des Förderprogramms „Lebendige Zentren“ des Landes Rheinland-Pfalz erarbeitet und bildet die Grundlage für zukünftige Investitionen und Fördermittel. Es beschreibt, wie Bendorf sich in den nächsten 10-12 Jahren verändern wird - mit großer Wirkung.
Die abgestimmten Maßnahmen sind auch nicht statisch, sondern können im weiteren Verlauf an aktuelle Themen, Erfordernisse und Bedürfnisse der Stadtgesellschaft angepasst werden. Das ISEK wurde im Rahmen des Förderprogramms „Lebendige Zentren“ des Landes Rheinland-Pfalz erarbeitet und bildet die Grundlage für zukünftige Investitionen und Fördermittel. Es beschreibt, wie Bendorf sich in den nächsten zehn bis zwölf Jahren verändern soll – in kleinen Schritten, aber mit großem Ziel.
Es ist unser gemeinsames Versprechen, Bendorf lebenswerter, zukunftsfähiger und klimafreundlicher zu gestalten. Es soll Orientierung geben und konkrete Schritte aufzeigen – für eine Innenstadt, die Menschen zusammenbringt, Freiräume schafft, den Klimawandel ernst nimmt und unsere Stadt dauerhaft attraktiv macht.
Stärkung der Innenstadt als Wohn- und Erlebnisraum
Verbesserung der Aufenthaltsqualität durch Stadtgrün
Klimaanpassung & nachhaltige Mobilität als Leitprinzipien
Förderung von Wirtschaft und Transformation, Vielfalt, Teilhabe und Lebensqualität
Verknüpfung bestehender Konzepte (Grüne Entdeckerstadt, Klimaanpassung etc.)
Ein Konzept für eine weitreichende Zukunft.
Die Erstellung des ISEK erfolgt seit 2024 gemeinsam mit dem Büro STADT BERATUNG Dr. Fries. Der Abschlussbericht wurde im Sommer 2025 vorgelegt. Nach Beschluss durch den Stadtrat im September 2025 startet die Umsetzungsphase – auf ca. 10–12 Jahre angelegt.
Das ISEK wurde fristgerecht bei der entsprechenden Behörde eingereicht. Das Team der Stadtentwicklung hat nun den Auftrag das Sanierungsverfahren einzuleiten. Die Sanierungssatzung wird dann in einer der nächsten Gremiensitzungen der Politik zur Diskussion und Abstimmung vorgelegt.

Wo wir ansetzen – und was wir verändern wollen.
Die Innenstadtentwicklung orientiert sich an klar definierten Handlungsfeldern, die miteinander verknüpft gedacht werden. Diese Handlungsfelder beziehen sich auf das abgestimmte städtische Gebiet der Innenstadt. Das finale abgestimmte Konzept kannst du dir hier anschauen. Die verkürzte Ausführung zur Vorstellung in den Gremien findest du nachfolgend. Die Maßnahmen findest du hier.
Städtebauliche Gestaltung
Die Innenstadt wird in ihrer Struktur behutsam weiterentwickelt – mit einem Fokus auf kompakte, gemischt genutzte Quartiere, die Wohnen, Arbeiten und Freizeit vereinen. Ziel ist es, bestehende Potenziale zu stärken, leerstehende Gebäude zu aktivieren und neue Impulse für ein lebendiges Stadtbild zu setzen.
Mobilität und Vernetzung
Ein modernes Mobilitätskonzept soll die Innenstadt besser an Bus, Bahn, Rad- und Fußwege anbinden – und den Umweltverbund stärken. Ziel ist es, den motorisierten Verkehr zu reduzieren, sichere Wege für alle zu schaffen und die Erreichbarkeit nachhaltig zu verbessern.die Innenstadt stärken und neue Impulse geben.

Klima und öffentlicher Raum
Klimaanpassung wird zum zentralen Gestaltungsprinzip: Mit mehr Stadtgrün, entsiegelten Flächen und klimaresilienter Bepflanzung wird die Innenstadt robuster gegenüber Hitze und Starkregen. Öffentliche Räume sollen gleichzeitig attraktiver, barrierefreier und generationengerechter gestaltet werden.
Wirtschaft und Transformation
Die Innenstadt soll als vielfältiger Wirtschaftsstandort gestärkt werden – mit neuen Nutzungen, innovativen Konzepten und lebendigen Erdgeschosszonen. Die Transformation hin zu einer resilienten, zukunftsfähigen Innenstadt erfolgt im Zusammenspiel von Handel, Gastronomie, Dienstleistungen und kreativen Ideen.
Was wir konkret vorhaben.
Das ISEK formuliert klare Maßnahmen, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen – viele davon im Rahmen der Grünen Entdeckerstadt.
M1.1 Ganzheitliche Aufwertung der Bachstraße
M1.2 Private Sanierungsmaßnahmen und grüne Innovationen für die Entdeckerstadt
M1.3 Sanierungsberatung
M1.4 Entwicklung ehemalige Fachklinik
M1.5 Umgestaltung öffentlicher Raum Poststraße
M1.6 Entwicklung Neuhausquartier
M1.7 Entkernung Quartier Erlenmeyerstraße
M3.1 Entwicklung einer Verbindungsachse MobiHUB und Stadtmitte
M3.2 Entwicklung des Brückenkopfes am MobiHUB
M3.3 Neuordnung der Straßenraumgestaltung in der Luisenstraße
M3.4 Verkehrsleitsystem M3.5 Umgestaltung Hauptstraße (flankierend)
M2.1 Umgestaltung Entréeplatz im Stadtpark
M2.2 Erweiterung Klimaspielplatz im Stadtpark
M2.3 Calisthenics-Anlage am Yzeurer Platz
M2.4 Grüner Generationentreffpunkt an der Ringstraße
M2.5 Klimaangepasste Aufwertung des Yzeurer Platzes
M2.6 Klimaangepasste Aufwertung des Kirchplatzes
M2.7 Weiterentwicklung und Klimaanpassung an öffentlichen Gebäuden
M2.8 Umsetzung Entdeckerstadtparcours
M4.1 Zentrenmanagement
M4.2 Verfügungsfonds
M4.3 Weiterentwicklung Leerstandskataster
M4.4 Beschilderungskonzept
M4.5 Netzwerkarbeit
Was sagt ihr? Ergebnisse der Bürgerbefragung zur Stadtmitte.
Vom 2. April bis 8. Mai 2025 hatten die Bendorfer:innen das Wort: In einer digitalen Umfrage konnten sie ihre Wünsche, Ideen und Kritik zur Innenstadt einbringen.
Rund 290 Menschen haben bei der digitalen Bürgerbefragung 2025 ihre Ideen, Wünsche und Kritik eingebracht. Gewünscht werden vor allem mehr Grün, Aufenthaltsqualität, Treffpunkte und Freizeitangebote – besonders für Kinder und Jugendliche. Zentrale Orte wie die Hauptstraße, der Yzeurer Platz und die Bachstraße wurden als besonders veränderungsbedürftig genannt.
Die Ergebnisse zeigen deutlich – es gibt viele gute Vorschläge, viel Potenzial und den klaren Wunsch nach Veränderung.

Dein Ansprechpartner.




