100 Jahre auf Papier
Sie ist in Bendorf geboren. Fast ihr ganzes Leben ist mit dieser Stadt verbunden und mit einer Druckerei mitten in der Hauptstraße. Über Generationen hinweg wurde dort gedruckt, was die Menschen in Bendorf gelesen, gesehen und mitgenommen haben: eine Zeitung, kleine Mitteilungsblätter, Nachrichten aus der Nachbarschaft.
Die Druckerei war Familienbetrieb und Lebensmittelpunkt zugleich. Nach dem Krieg übernahm ihr Vater den Betrieb. Später arbeitete auch sie dort mit. Mehr als hundert Jahre lang gehörte die Druckerei zum Stadtbild bis sie schließlich verkauft wurde. Größere Betriebe kamen, kleinere verschwanden. Mit der Zeit veränderte sich auch Bendorf.
Sie erinnert sich an eine Stadt, die lebendig war. An die Hauptstraße voller Menschen. An Verwandte, die Tür an Tür wohnten. An Besuche, Gespräche und ein reges Leben. Heute beschreibt sie Bendorf oft als stiller als früher. Viele Orte, die einmal Treffpunkte waren, gibt es nicht mehr.
Und trotzdem erzählt sie nicht nur von Verlust. Sondern auch von Begegnungen. Von Kursen an der Volkshochschule, vom Kegeln, von gemeinsamen Reisen und Spaziergängen mit Freundinnen. Von Menschen, die geblieben sind. Von Nachbarschaft, die sich wie Familie anfühlen kann. Besonders wichtig geworden ist für sie auch die Verbindung zu einer Nachbarin im Haus. Aus einem freundlichen Kontakt wurde über die Jahre eine enge Beziehung. Sie unterstützt sie im Alltag, verbringt Zeit mit ihr – und an Heiligabend feiern sie inzwischen gemeinsam. Für sie ist das ein Beispiel dafür, wie Nähe und Miteinander in Bendorf entstehen können.
Bendorf ist für sie ein Ort voller Erinnerungen an Arbeit, Gemeinschaft und ein Leben, das eng mit der Stadt verbunden war. Und auch wenn vieles heute anders ist, bleibt die Hoffnung, dass die Stadt wieder lebendiger wird.
Sie ist in Bendorf geboren und hat fast ihr ganzes Leben hier verbracht. Besonders wichtig war für sie die Druckerei ihrer Familie in der Hauptstraße. Dort wurden viele Jahre lang Zeitungen und kleine Mitteilungsblätter für die Menschen in Bendorf gedruckt.
Nach dem Krieg übernahm ihr Vater die Druckerei. Später arbeitete auch sie dort mit. Über 100 Jahre gehörte die Druckerei zur Stadt. Irgendwann wurde sie verkauft, weil große Firmen stärker wurden und viele kleine Betriebe schließen mussten.
Sie erinnert sich an ein anderes Bendorf. Die Stadt war voller Leben. Viele Menschen kannten sich, Verwandte wohnten in der Nähe und es gab mehr Orte zum Treffen und Austauschen.
Heute ist vieles ruhiger geworden. Trotzdem denkt sie gerne an die schönen Zeiten zurück. Sie erzählt von Kegelabenden, Kursen an der Volkshochschule, Reisen mit Freunden und Spaziergängen in der Umgebung.
Besonders wichtig ist ihr heute eine Nachbarin im Haus. Aus der Nachbarschaft ist eine enge Freundschaft geworden. Sie helfen sich gegenseitig und verbringen viel Zeit zusammen. An Weihnachten feiern sie sogar gemeinsam.Für sie ist Bendorf ein Ort voller Erinnerungen. Auch wenn sich vieles verändert hat, hofft sie, dass die Stadt wieder lebendiger wird.









